Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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Da Sie, hob jetzt ⸗Rauhenfeld, den das morgende Vorhaben der Schatzhebung bis jetzt zu beſchaͤftigen ſchien, nach einer langen Pauſe an: da Sie bei der Kriegskaſſe angeſtellt waren, muͤſſen Sie auch einen Herrn Nicolas gekannt haben!

Nicolas? wiederholte der Fremde, und ſchuͤt⸗ telte ſinnend den Kopf.

So heißt er wenigſtens mit dem Vornamen, erwiederte Rauhenfeld mit einem Tone, dem man es anhoͤrte, daß er an dem fraglichen Gegen⸗ ſtand keinen beſondern Wohlgefallen habe. Sei⸗ nen Familien⸗Namen weiß ich nicht; nur ſo viel iſt mir bekannt, daß er aus dem Rhone⸗ Departement war, zu Finſterberge, einem Staͤdt⸗ chen unſers Reichs, beim Apotheker, wo ihn in der Weinſtube einer meiner Bekannten oft ſah, im Quartiere lag, und hier in der Schlacht ge⸗ blieben ſeyn ſoll.

Richtig, richtig, fiel der Fremde ihm in das Wort: ja, der hat hier auch in das Gras beißen muͤſſen; das war eben eine: von meinen beiden Kollegen, von denen ich Ihnen vorhin erzaͤhlte.

Was war denn an dem Menſchen? fragte Rauhenfeld, lachte, als ihm ſein Gaſt achſel⸗