Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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Donnerwetter auf der Zunge, mit denen er den Fremden anfahren wollte, daß dieſer ſich unter⸗ ſtand, hier in der Schonung herum zu wandeln; allein die feine Art zu gruͤßeen, der gewaͤhlte Rei⸗ ſeanzug, das Wohlklingende der Stimme, und die einnehmenden Geſichtszuͤge, das alles verrieth keinen gewoͤhnlichen Menſchen, und Rauhenfeld fragte alſo, ebenfalls im Tone der Artigkeit, ob der Fremde ſich vielleicht verirrt habe, in welchem Falle er ſich gern erboͤte, ihn auf den rechten Weg zu bringen. Dieſer aber dankte hoͤflich, und erzaͤhlte in ziemlich gebrochenem, aber recht wohl verſtaͤndlichem Deutſch, daß er der hier in dieſer Gegend vorgefallenen Schlacht beigewohnt, und das Ungluͤck gehabt habe, gefangen zu wer⸗ den. Gegenwaͤrtig kehre er aus Rußlands In⸗ nerem nach Frankreich zuruͤck, und er habe nicht umhin gekonnt, einen kleinen Umweg zu ma⸗ chen, um dieß merkwuͤrdige Schlachtfeld noch ein⸗ mal in Augenſchein zu nehmen, und ſich Alles ganz genau wieder zu vergegenwaͤrtigen; allein er waͤre ſchon den ganzen Nachmittag hier herumge⸗ ſchweift, und koͤnne ſich doch nicht zurecht finden.

Rauhenfelds einziges leidliches Steckenpferd war die Geſchichte des letzten Feldzuges; in der

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