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henfeld die Reſidenz, um ſich an der Graͤnze des Reichs unter die Fahnen des Landes zu ſtellen, und ſah und hoͤrte, den ganzen Feldzug uͤber, von Klotilden nichts eher wieder, als bis an jenem grauenvollen Abend auf der Galgenbruͤcke. Muͤ⸗ lenau's loͤſ'ten ihm das Raͤthſel uͤber den Zuſam⸗ menhang der Dinge, durch welche Klotildens Wohnſitz aus der Reſidenz nach Finſterberge ver⸗ legt wurde, und ihr einſtimmiges Lob uͤber des Maͤdchens innern Werth, ſprachen den Heirath⸗ luſtigen um ſo lebendiger an, als er von der Lieblichen aͤußern Reizen ohnehin ſchon beſtochen war. In ſeinem neuen Dienſtverhaͤltniſſe, wel⸗ ches ihn in eine, bloß durch wirthliche Benutzung des dazu gehoͤrigen Feldbaues und Viehſtandes, eintraͤgliche ſtille Wald⸗Einſiedelei verwies, ſah er ſich genoͤthigt, eine auf die Genuͤſſe des Le⸗ bens in der großen Welt verzichtende, an ein⸗ fache Haͤuslichkeit gewoͤhnte Frau zu waͤhlen;
dazu ſchien Klotilde, die im Hauſe des Oheims
die haͤrteſte Arbeit verrichten mußte, die ſich vor der Welt in den Fluthen hatte verbergen wollen, am paſſendſten. Der Schreckengrund galt im ganzen Lande fuͤr ein zweites Siberien; darum, und wegen ſeiner perſoͤnlichen Unannehmlichkei⸗


