Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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deinem auhen⸗ ſtaͤndi⸗ Weſen ſeinen, hſchaft Haus⸗

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hatte, herein, flog zu Klotildens Fuͤßen, be⸗

ſtuͤrmte mit Emilien vereint, das ſchwankende Maͤdchen, und vierzehn Tage ſpaͤter ſprach der Prieſter der Kirche fromme Weihe uͤber das Buͤndniß.—

Die Faͤden, aus denen dieſes eheliche Band gewebt ward, lagen tiefer, als Klotilde und Emilie ahnen konnten.

Rauhenfeld hatte Klotilden im letzten Augen⸗ blicke ihrer vaͤterlichen Herrlichkeit kennen gelernt. Ihr reizvolles Aeußere hatte ihm gefallen. Des Vaters jovialer Tagesbefehl: Tauſend Stuͤck Auſtern, Prelloni, zum erſten Anfange! hatte ihm in dem alten Kammerrath einen reichen Mann verrathen, und Prelloni, den er uͤber dieſen Punkt weitlaͤufig ausholte, war in der Schilderung von dem großen Vermoͤgen ſeines verehrten Herrn Kammerraths, der faſt monat⸗ lich eine ſolche Auſternfete bei ihm gab, mit Winken und Aeußerungen ſo verſchwenderiſch, daß Rauhenfeld den Auſternfreund wenigſtens fuͤr einen halben Millionair halten mußte. Zwei Tage nach dem prachtvollen Begraͤbniß, deſſen Glanz auch das ſeinige beitrug, um die Idee vom reichen Manne zu beſtaͤtigen, verließ Rau⸗ 14*†