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Geſchworne Eide? wiederholte Emilie ernſt: ich verſtehe Dich!— aber dieſe unbeſonnenen Schwuͤre hat der Tod entkraͤftet.
Dieſen Fall hofft Ihr; ich fuͤrchte ihn; aber wenn nun, was Euch wahrſcheinlich iſt, nicht wahr waͤre; wenn Nicolas lebte; wenn er wie⸗ derkehrte; wenn er draͤnge auf die Zuſage mei⸗ ner Liebe, die ihm ewig gehoͤren wird, wie willſt Du dann die Wehthat, zwei Herzen gebrochen, das Lebensgluͤck zweier ſchuldloſer Menſchen auf immer vernichtet zu haben, vor uns, vor Dir, vor Gott verantworten?
Thoͤrigter Wahn! entgegnete Emilie. Dei⸗ ne kranke Phantaſie taucht ihren Pinſel in bun⸗ ten Seifenſchaum, und malet Dir luftige Traumbilder, die in ihr Nichts zerſtieben, wenn Du ſie eines ruhig pruͤfenden Blickes wuͤrdigeſt. Aus jenem Schattenreiche kehrt Keiner wieder, und waͤren alle Geruͤchte uͤber ſeinen Tod nicht wahr, und er kaͤme vor dem Schluß des Frie⸗
dens— wuͤrdeſt Du dem Manne in das feind⸗ liche Land folgen? haͤtteſt Du wirklich alle Ach⸗ tung vor Dir ſelbſt in dem Grade verloren, um den Schimpf, den Spott, die Schmaͤhun⸗ gen jedes ehrlichen Deutſchen zu uͤberhoͤren, die
Dich bleib den verſt ich
Aus aber Voͤlt verg lang dem Dir hoͤrer des
Emi lebt, treu ziehe welch Jetzt ja ol
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geger Rau


