Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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chelt ſpaͤterhin uͤber die Courſchneidereien, die uns in der Bluͤthenzeit unſerer Tage ergoͤtzten, ohne in ernſtere Verbindungen uͤberzugehen. Ich mag Dir nicht laͤugnen, daß Muͤlenau mir nicht ſo lieb war, als mancher andere; daß ich mich damals im Stillen ſehr ungluͤcklich fuͤhlte, nicht meiner Neigung folgen zu koͤnnen, die mich in ganz andere Arme gefuͤhrt haͤtte. Lieber Gott, wie gut, daß die Vorſehung weiter ſah, als ich; dieſe andern— was waren ſie, leichte Tänzer, angenehme Geſellſchafter, flatternde Schmetter⸗ linge! Auch Du wirſt kuͤnftig einmal laͤcheln lernen, uͤber die Traͤume Deiner erſten Liebe. Du haſt das fruͤher ſchon verbreitete Geruͤcht, daß Nicolas bei der in dieſen Thaͤlern vorgefallenen Schlacht, das Leben verlor, hier von Allen, die wir geſprochen haben, hundertmal beſtaͤtigen ge⸗ hoͤrt. Ueber die Straͤflichkeit jener Liebe will ich Dir keine Vorwuͤrfe machen. Das Herz weiß von keiner Politik, von keinen Landesgraͤnzen! aber ſo billig ſind nicht Alle. Du weißt, wie ſehr Du Dir in der oͤffentlichen Meinung geſcha⸗ det haſt. Es wird nicht leicht ein junger Mann ſich nach der zweiten Haͤlfte Deiner Zuneigung ſehnen, deren erſte Du einem, von jedem Deut⸗