Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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dieſe, noch Dich ſah. rden, daß Blut inge⸗ mein Bel⸗ cklich gegen ohes, Folge angs, im

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Walde, unter Holzſchlaͤgern und Koͤhlern groß geworden, und dann die letzte Zeit in den Feld⸗ lagern— wie kann das anders ſeyn! Deine fleckenloſe Klarheit wird in ſein duͤſteres Weſen ein freundliches Licht bringen; Dein einfacher, ſanfter Sinn wird ihn milder machen, und an Deiner feſten Ruhe wird ſein leidenſchaftliches Ueberwallen ſich brechen, wie die Wogen des Weltmeeres am blumenbedeckten Felſengeſtade;— ſo weit von ihm. Jetzt zu Dir, meine Klotilde; Du liebſt ihn nicht. Warum, iſt jetzt gleichgil⸗ tig; aber Du liebſt ihn nicht, und glaubſt dar⸗ um, ihm Deine Hand verſagen zu muͤſſen. Mein gutes Kind, glaubſt Du denn, daß heut zu Tage in der Regel alle Ehen aus Liebe geſchloſſen werden? bietet jetzt, wo die Mannsperſonen, faſt ohne Ausnahme, eheſcheu geworden zu ſeyn ſchei⸗ nen, ein junger Mann von hinlaͤnglichem Aus⸗ kommen, einem Maͤdchen ſeine Hand, ſo wird dieſem von Eltern, Verwandten und Freunden, unter der Verwarnung, daß nicht ſobald ein zweiter, gleich annehmlicher kommen duͤrfte, ſo lange zugeſetzt, bis es der Vernunft Gehoͤr, und dem Brautwerber die Hand giebt; man ge⸗ woͤhnt ſich nach, und nach an einander, und laͤ⸗