Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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ſchlos ſie die Schleuſen ihrer Redſeligkeit auf, und als ſie ſich uͤber des ſeligen Schwagers Schlech⸗ tigkeit und uͤber ihres Mannes Dummheit, ſich vom Director gleich in das Bockshorn jagen zu laſſen, ſattſam ergoſſen, und die Aufhebung der noch in Haͤnden habenden Wechſel, zur unbe⸗ dingten Pflicht gemacht hatte, fragte ſie, vor Aerger uͤber das verlorne Nadelgeld gluͤhroth, was nun mit Klotilden werde, und ob die noch wie eine Prinzeſſin im Hauſe gehalten werden ſolle. Ihrer Meinung nach, ſey es das Gera⸗ thenſte, ſie auf dem Fleck fortzuſchaffen; die Ba⸗ ronin Knoll in Knuͤppelhauſen ſuche ſo eben eine Kammerjungfer; dort moͤge die Mamſell Bim⸗ pernell ihr Heil ſuchen.

Fluͤmer aber war ſchlauer. Sehen die Leute hier, meinte er: daß das Maͤdchen kammerjungfert, ſo ſind wir mit blamirt. So lange wir alſo nicht eine Gelegenheit haben, das Ding weit weg, am liebſten außer Landes zu bringen, ſo lange muß es, um unſerer Familien⸗Ehre willen, bei uns bleiben. Damit es aber ſein Brot nicht umſonſt eſſe, will ich den Jeremias abdanken, der ohne⸗ hin nicht viel taugt, und Tilden in ſeine Stelle nehmen; wir ſagen dann, es waͤre bei ihr Lieb⸗