Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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diamantenen Guͤrtelſchnallen in den apfelgruͤnen Atlasmodeſten— wenn ſie das Bild an das dreibeinige Luſthaus draußen auf dem Kaviller⸗ berg hingen, Fluͤmer haͤtte den Tod gehabt. Was hatte er in Finſterberge nicht alles vom reichen und angeſehenen Schwager Kammerrath erzaͤhlt! Wie hatte ihn bei den dortigen Honoratioren dieſe Verwandtſchaft nichr gehoben und in der Hoͤhe erhalten,— und nun— nein das ging nicht, das ging in aller Welt nicht. Der Director hatte Recht. Lieber Ehre und guten Namen ge⸗ rettet, die ſchoͤnen Wechſel Preis gegeben, und die kleinen Schulden des Seligen berichtigt. Tild⸗ chen— nun, lieber Gott, es gab mehr arme Maͤdchen. Warum hatte der Vater das Kind nicht beſſer bedacht!

Den folgenden Morgen ſchon raͤumte Fluͤmer im Nachlaſſe des Schwagers auf, verſilberte Ge⸗ raͤthe und Meubles, bezahlte Prelloni und alle andere Glaͤubiger, und fuhr mit dem kleinen Ueberreſte des Geretteten nach Hauſe.

Madame Fluͤmer fiel uͤber die ſauberen Neuig⸗ keiten beinahe in Ohnmacht; ſie griff nach ihrem Biſambuͤchschen, und erſtarrte ſo gaͤnzlich, daß ſie kein Wort hervorbringen konnte. Endlich