Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
Einzelbild herunterladen

53

einen Tropfen, er aus der Ruͤhrung ſich gar nicht wieder herausfinden und die weichliche Freu⸗ denſtimmung ſeines Gemuͤthes ſich auf mißfaͤlli⸗ gem Wege Luft machen moͤchte. Muͤſſen auch noch mit unſerer Geldgeſchichte in Ordnung kom⸗ men, Alterchen, hob der Geheime Rath an, als fiele ihm der verfallene Wechſel zufaͤllig ein, und holte ein Papier aus dem Buͤreau: da hab' ich auf ein Jahr einen neuen Wechſel ausgeſtellt, wenn der faͤllig iſt, leg' ich Euch das Geld da wieder auf das Tiſchchen, wo es der ſelige Kam⸗

merrath hingelegt hatte, und wir trinken dann

wieder eins zuſammen.

Fluͤmer tauſchte den neuen gegen den alten Wechſel aus, und wenn es ihm auch nicht ganz recht war, ſtatt des Geldes ein Papierchen zu bekommen, ſo konnte er in dieſem Augenblicke ſich dagegen doch nicht aͤußern; Schlauenheim ſollte und wollte ihm ja die Salomonsapotheke um ein Billiges verſchaffen— und zur Bezah⸗ lung der Laͤpperſchulden des Kammerraths blieb ihm genug Geld uͤbrig, wenn die uͤbrigen jetzt zahlbaren Wechſel eingingen.

Mit der eben nach Finſterberge abgehenden Botenfrau ſchrieb Fluͤmer, als er zuruͤck in ſei⸗