Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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534 nen Gaſthof kam, an ſeine Frau, daß dieſe ſchier glaubte, er waͤre in der Stadt verruͤckt ge⸗ worden. Herrlicher Mann, krakelte er mit trunkenſeligen Zuͤgen, noch keine Viertelſtunde, und wir beide die dickſten Specialiſſimi. Wenn ich an unſern hochnaͤſigen Stachelbeeribizel*) von Oberamtshauptmann dagegen denke, welch' Dis⸗ crimen! Große Apotheke am Schloßplatze! vorn der gekroͤnte Sohn Davids mit der Bathſeba, hinten ein Springbrunnen; ich unten, hinterm Tiſche von Akoujou, Du oben im prunkvollen Gaſtzimmer, als vornehme Madame. Der Leibmedikus kuͤßt Dir die Hand, der Hofchirur⸗ gus buͤckt ſich vor Dir bis zur Erde. Ich kom⸗ me; tiefe Reverenzen von allen Seiten; zwoͤlf

Schuͤſſeln, ſechserlei Weine. Kaffee mit Rum.

Spazierfahrten; Abends Theater. So geht nun das Leben alle Tage; ich aber bin Dein treuer Koͤnig Salomon genannt Fluͤmer.

Erſt als er zu Hauſe Nachmittags den Rauſch ausgeſchlafen hatte, fiel ihm auf, daß von den

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1) Ribes grossularia. 3