Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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44 anfaͤnglich ſein Himmelſchluͤſſelchen genannt, jetzt ſchimpfte er ſie, wegen ihres weißen, ſchwammi⸗ gen Weſens, einen Puffball; ²) Rectors Hann⸗ chen war ſonſt ſein Koͤnigskerzchen; jetzt ſpottete er ihrer, zuweilen wohl etwas uͤbertriebenen Sen⸗ timentalitaͤt und nannte ſie eine Hiobsthraͤne; ²) Einnehmers Lili betete er ehedem, wegen ihrer ſchwarzen Haare, als ſein Engelſuͤßtuͤpfelfarn ³) an; jetzt verglich er die Vergeſſene, wegen ihrer Gallaͤpfelſaͤure, mit dem Natterwurzknoͤterich. 4) Selbſt Madame Fluͤmer, die ihn alle Sonn⸗ und Feſttage zu Tiſche bat, ihn beim Schlachten unausbleiblich mit friſcher Wurſt bedachte, und am Weihnachtabende, bei ſeinem Geburttage und bei aͤhnlichen Veranlaſſungen, ihm ihr zaͤrtliches Wohlwollen durch ſelbſt genaͤhte Jabots, feine Leibwaͤſche oder dergleichen, ſattſam beurkundete, hatte er fruͤher als ſeinen Herzklee, als ſeinen Lie⸗ besapfelnachtſchatten ⁵) verehrt; jetzt zog er, frei⸗ lich nur unter der Hand, gegen ſie los, daß kein

¹) Boviſtkugelſchwamm, Lycoperdon borista, 2) Coix lacryma.

3) Polypodium vulgare.

4) Polygenum Bistorta.

5) Solanum Lycopersioum.

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