Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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30 ihm wehren es zu kaufen! Sollte es, wie man munkeln wollte, zum Kriege wirklich noch kom⸗ men, ſo konnte ihm— er hatte ja Geld in Haͤn⸗ den— eine recht fette Lazareth⸗Lieferung nicht entgehen; dabei war, wenn man den Rummel nur ein Bischen weg hatte, unmenſchlich zu ver⸗ dienen; Großenau, das praͤchtige Rittergut— kam er mit vollen Haͤnden— der Beſitzer ſtak bis uͤber beide Ohren in Schulden, der ſchlug ge⸗ wiß los; dann hieß er Erb⸗ Lehn⸗ und Gerichts⸗ herr auf—— da polterten die kalten Erdkloͤße und Steine auf den eingeſenkten Sarg hinab, und das grauſende Geraͤuſch ſtoͤrte den Traͤumen⸗ den in ſeiner gluͤcklichen Milchmaͤdchen⸗Rechnung; Klotilde aber, von der wohl verſtandenen Rede des frommen Dieners Chriſti tief erſchuͤttert, und jetzt von dem hohlen Schauergetoͤſe des herabrol⸗ lenden Steingerilles bis auf das Mark durchbebt, ſchrie laut auf, rang voller Verzweiflung die Haͤnde gen Himmel, und ſank in die Arme einer Freundinn; man mußte ſie zum Wagen tragen. Der Gruͤnrock war der erſte, der herbeiſprang, um huͤlfreiche Hand zu leiſten. Er benahm ſich mit ſo vielem Antheil, mit ſolchem Anſtande, daß Niemand des Unberufenen Liebesdienſte ver⸗

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