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bat; er trug mit feſter Kraft das ohnmaͤchtige Maͤdchen zum Wagen. Als Klotilde aber auf dem Wege bis dahin die Augen aufſchlug und zufaͤllig in die ſeinigen ſah, entſetzte ſie ſich, denn ſie hatte in eine Stichflamme geſehen, die dun⸗ kelgluͤhend verzehrte, ohne zu erwaͤrmen. Be⸗ dienten und Dienſtboten empfingen die arme Klo⸗ tilde aus ſeinen Armen noch halb erſtarrt, und er verſchwand unter der Menge.
Kaum zu Hauſe angelangt, kam Onkel Fluͤ⸗ mer haſtig in das Zimmer, nahm das Maͤdchen aus dem kleinen Kreiſe ſeiner Bekanntinnen, die eben gekommen waren, um die Verlaſſene durch ſanfte Troͤſtungen aufzurichten, in die anſtoßende Arbeitſtube des ſeligen Vaters, und fragte drin⸗ gend: Tildchen, wo iſt Dein Schatz; wo ſitt er, wo liegt er, wo ſteckt er? Das Maͤdchen ſchuͤt⸗ telte ſchweigend das blaſſe Haupt und glaubte einen Irren reden zu hoͤren. Heraus mit der Sprache, fuhr er preſſend fort, und haͤtte das Kind lieber gleich auf eine Folterbank geſpannt: heraus damit, Maͤdchen, leugne nicht, verſtelle Dich nicht. Ich habe Plaͤne, ich ſage Dir, Rieſenplaͤne. Es ſoll Dir nichts abgehen; wie


