Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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iſt eine tuͤchtige Wirthinn, der ſoll ſie ein bischen an die Hand gehen, und—

Recht, recht, fiel der General⸗Superinten⸗ dent beifaͤllig ein, und ſchien ſich jetzt etwas mehr dem Manne naͤhern zu wollen, der ihm anfaͤng⸗ lich nicht recht gefallen haben mochte, in dem er aber jetzt einen wackern, wenn auch etwas unge⸗ bildeten Kleinſtaͤdter kennen zu lernen glaubte: nur nehmen Sie den zarten Sinn des Maͤdchens recht in Obacht. Es iſt ein gar reines, herrliches Weſen. Sie kam oft zu meinen Toͤchtern und ich habe ſie immer gern geſehen. Sie will mit ſehr vieler Liebe behandelt ſeyn. Der gute,, ſelige Vater, uͤber den ſich manches wohl ſagen ließe, hat ſie an vieles gewoͤhnt, was ihr ſchwer wer⸗ den wird, aufzugeben; dafuͤr hat er aber, und das iſt in ihrer nunmehrigen Lage ein großes Gluͤck fuͤr das arme Kind, bei ihrer Erziehung keine Koſten geſcheut— er hat dem Maͤdchen ei⸗ nen Schatz hinterlaſſen—

Einen Schatz! ſchrie Fluͤmer, und ſpreizte alle zehn Finger aus, als wollte er ihn heben, und ſaͤße er tauſend Klafter unter der Erde. Der Zug aber hielt jetzt auf dem Gottesacker; beflorte Lohnbedien⸗ ten oͤffneten die Schlaͤge und beide ſtiegen aus.

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