Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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Allen habe; erwiederte auf ſeine mit tauſendfaͤl⸗ tigen Buͤcklingen begleiteten Bittegehorſamſt und auf ſeine kleinſtaͤdtiſchen Betheuerungen, daß ſich das nicht ſchicken werde, daß er recht gut wiſſe, wohin er gehoͤre, und daß er die Achtung und die tiefe Ergebenheit, die er den hohen Herrſchaften hier ſchuldig ſey, nimmermehr aus den Augen ſetzen werde, nichts als ein trockenes: das muß ich beſſer verſtehen! und ſchob ihn uͤber die hier ganz uͤberfluͤſſige Einrede, ohne Weiteres in den erſten Wagen, wo er den General⸗Superinten⸗ denten als ſeinen Begleiter fand.

Seinen ganzen Chinavorrath haͤtte Fluͤmer darum gegeben, wenn die Buͤrgerſchaft von Fin⸗ ſterberge ihn dieſen Triumph haͤtte feiern geſe⸗ hen. Zum Ungluͤck hatte er aber keinen Zeugen ſeiner Herrlichkeit, als Jeremischen. Dieſer trabte, des kalten Wetters ungeachtet, mit ent⸗ bloͤßtem Haupte neben dem Wagen durch dick und duͤnn, denn Herr Fluͤmer hatte ihm beim Hin⸗ einſteigen zugefliſtert, daß der Herr, der heute die Ehre haͤtte mit ihm zu fahren, in Kirchenſa⸗ chen, naͤchſt dem Fuͤrſten der Erſte im Lande ſey, und einen ſolchen hatte Jeremischen noch nicht geſehen.

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