Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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erſt Prelloni, daß er ſie verloren, und rief: o bealte Sie, bealte Sie; das is theuer Souvenir von mein liebe, liebe Freund! Flumer warf ei⸗ nen Blick hinein, es war eine kleine, von dem Hochſeligen unberichtigt gelaſſene Rechnung, die Prelloni mit geziemenden Kratzfuͤßen begleitete. O Gott, erwiederte Fluͤmer, von den Huldi⸗ gungen des Hoͤflichen gedraͤngt: mein wuͤrdiger Herr Schwager ſind noch nicht unter die Erde, und ſchon wird man mit derlei liquidirlichen Zu⸗ muthungen behelliget. Nur der Ordnung halber, meinte Prelloni, habe er nicht verſaͤumen wollen, das Nötchen zu ſich zu ſtecken. Fluͤmer hatte im Leben ſchon einen ungemeſſenen Reſpect vor ſeines reichen Schwagers Vermoͤgen gehabt; aber nach deſſen Tode erſt ſollte er die reine Ueberſicht von dem Umfange ſeiner Wohlhabenheit bekom⸗ men. 1840 fl. war der Selige blos fuͤr Au⸗ ſtern, Kaviar und dergleichen Leckereien dem ehr⸗ lichen Prelloni ſchuldig geblieben; was mußte je⸗ ner fuͤr ein Einkommen gehabt haben, um auf ſolche Nebendinge dieſe enormen Summen ver⸗ wenden zu koͤnnen, von der Fluͤmer ſeinen gan⸗ zen Hausſtand vier Jahre lang unterhalten haͤtte. Auch Prelloni ſtieg bei ihm im Werthe. Im

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