Teil eines Werkes 
8. Th. (1821)
Entstehung
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15 Kopfe zuſammen, weil er ohne falſche Locken und Zoͤpfe nicht fortkommen kann, ſtatt daß er mit dem Reichthume meines goldgelockten Ringel⸗ haares oft nicht weiß, wo er hin ſoll.

So? mein armes, ſchlechtes Haar! von wem iſt denn der Haarring, den der Baron am letzten Hofballe ſo oft an ſeine Lippen druͤckte? von wem das Haarband, womit der Oberſtlieutenant ſeine ſchoͤne Repetiruhr ge⸗ ſchmuͤckt hat? von wem die Haarkette, die der Generalintendant Tag und Nacht an ſeinem Halſe traͤgt? Haſt Du denn einen Einzigen auf⸗ zuweiſen, der Dich nur um eine halbe Locke ge⸗ beten haͤtte; aber freilich, die Semmelsfuͤchschen ſind nicht Jedermanns Sache!

Sieh, Malchen, die Thraͤnen ſtehen Dir vor Bosheit in Deinen kleinen Augen; Gott ver⸗ zeih mir die Suͤnde, aber leibhaftig, wie eine wilde Katze kommſt Du mir vor.

Thraͤnen! vor Lachen muͤßten ſie mir in

die Augen gekommen ſeyn, vor Lachen uͤber