Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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39 jmmer, als ſpraͤche er ſein Wehe in Worten aus, ſo dringt der Ton zum Herzen.“

„Was das nun wieder vor ein Gerede iſt,“ erwiederte die alte Frau Reinert:„wird es klingen, als wenn er ſpraͤche!— Vigeline iſt Vigeline, es mag ſie ſpielen, wer will, und wenn ſie in der Schenke ein Schwaͤbiſches ſtreichen, mag ich das viel lieber hoͤren, als ſo was apar⸗ tes, wo kein Menſch recht weiß, was es ſeyn ſoll; am Ende weiß es der Herr ſelbſt nicht.“

„Ach, liebe Frau Reinert,“ entgegnete Ju⸗ ſtine:„der weiß es gewiß. Ich ſtehe Ihnen dafuͤr, das Herz ſchmerzt ihm in der Bruſt, wenn er ſo ſpielt.“

„Nu, wenn der Liebeskummer haben ſoll⸗ tel“ unterbrach ſie Frau Reinert:„ Wuͤßte ich doch wahrhaftig nicht, wo der bei dem Herrn herkommen koͤnnte; bei ſeinem Vermoͤgen— er darf nur pfeifen, und an jedem Finger hat

er zehne; huͤbſch, jung, reich, gut, charmant;