Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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58 nert, der alten Ausgeberin, vor der Thuͤre, und Beide plauderten, ſich von mir ungehoͤrt glau⸗ bend, recht vernehmlich uͤber meine werthe Perſon.

Was Juſtine hier eigentlich vorſtellte, wußte ich ſelbſt nicht recht; der Verwalter hatte ſie, als die arme Waiſe ſeines vor Kurzem verſtorbenen Verwandten, eines Geheimen Kanzeliſten in der Reſidenz, zu ſich genommen; ſie fuͤtterte meinen Papagey, ſie begoß die Blumen in meinem Zim⸗ mer, ſie zog meine Uhren auf, ſie brachte mir alle Morgen meinen Kaffee; ſie hatte die Ober⸗ aufſicht uͤber meine Waͤſche; ſie ſuchte das feinſte Obſt vom Gaͤrtner aus und verſorgte damit meinen Nachtiſch; ſie hatte meinen Weinkeller unter ſich, und hielt das ganze Schloß, mit ei⸗ nigen, ihr untergeordneten Maͤdchen, ſo blank und rein, daß es ausſah, wie ein Kaͤſtchen.

„Der arme Graf,“ ſagte Juſtine:„haben Sie gehoͤrt, wie er wieder geſpielt hat? Mir

geht das allemal durch die Seele, und es iſt mir

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in

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