Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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Mit meinem ehrlichen Verwalter konnte ich nur uͤber ſein Fach ſprechen; der alte Prediger hoͤrte ſchwer und der Gerichtshalter ſchrie, daß ich den Ohrenkrampf bekam, wenn ich mich mit ihm nur eine Viertelſtunde unterhalten hatte.

Ich nahm die Geige in die Hand. Aber, ohne Begleitung iſt dieß auf die Dauer kein In⸗ ſtrument; phantaſirte ich, ſo mochte ich zu ſpie⸗ len anfangen, was ich wollte, ich kam, ich weiß ſelbſt nicht warum, am Ende allemal in eine ſo wehmuͤthige Stimmung, daß ich mich in die ruͤhrendſten Adagios verlor, und oft mit naſſen Augen aufhoͤren mußte.

Eines Abends, ich hatte im Zwielicht, bei gffenem Fenſter geſpielt, und die Geige, weil ich wieder einmal aus den weichen Mollmelodieen heraus finden konnte, weg und mich ſtill in das Fenſter gelegt, um dem Monde, der hinter dem ſchwarzen Hochgebirge am fernen Horizonte ſchweigend hervortrat, einen freundlichen guten

hew zu hieten; da ſaß Juſtine mit Frau Rei⸗