18 ſchon beſorgt, daß ſie wohl bereits einen Schritt fa zu weit gegangen, in's Wort:„Du ſagteſt vor⸗
hin, daß meine Fuͤrſprache zu ſpaͤt ſey— wie 4 verſtandeſt Du das?“ lic „Der Vater hat ſich,“ erwiederte Julius: zu „in dem Gedanken beſtaͤrkt, unſere Liebe ſey eine blos voruͤberrauſchende Leidenſchaft, die ſich be mit der Zeit abkuͤhlen werde. Er hat daher den J alten Pupillenrath Peters, der Paulinens Vor⸗ ar mund iſt, durch Vorſtellungen aller Art, nach ei langem und heftigen Widerſpruch des Letztern, endlich dahin vermocht, Paulinen von hier zu m entfernen, ſie geht zu einer Schweſter des Vor⸗ A munds, an das entlegendſte Ende des Reichs, tu und reiſ't uͤbermorgen ab— und ich, der ich der ſeligſte Menſch unterm Monde ſeyn koͤnnte, Y muß hier wie angefeſſelt bleiben, und Tag und m Nacht mich mit der quaͤlenden Beſorgniß peini⸗ dr gen, daß Pauline eben ſo ungluͤcklich iſt, als de ich;— und das Rechenexempel, daß dadurch 4 tu
unſere Liebe erkalten werde, iſt am Ende ja doch


