Teil eines Werkes 
7. Th. (1821)
Entstehung
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19 falſch. Wir verlieren die ſchoͤnſten Jahre unſe⸗ rer Jugend unwiederbringlich, und opfern ſie einem eiſernen Willen, ohne von dieſem ſchmerz⸗ lich blutigen Opfer eine einzige Frucht gedeihen zu ſehen!

Die Mutter ſeufzte unwillkuͤhrlich, tief aus bewegter Bruſt, denn auch ſie hatte die ſchoͤnſten Jahre der Jugend unwiederbringlich verloren, auch ſie hatte das Gluͤck ihres Lebens, einem eiſernen Willen erfolglos zum Opfer gebracht.

Iſt denn, fragte ſie weich und theilneh⸗ mend:alles ſchon verſucht worden, um den Anſichten des Vaters bielleicht eine andere Rich⸗ tung zu geben?

Alles, entgegnete Julius, und gab ſich Muͤhe, die Verzweiflung, die in ſeinem Ge⸗ muͤthe ſich regte, wieder mit Gewalt nieder zu druͤcken.Ich habe den Vater gebeten, mit den kindlichſten Worten, die Gehorſam und Ach⸗ tung in unſerer Sprache nur zu finden vermoͤ⸗ gen; ich habe ihm Paulinens Bild treu und 2*