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1 von muͤhſamen Fleiße, nud ihre Haͤuslichkeit kann unſern ſaͤmmtlichen Maͤdchen zum Muſter dienen; ſie weiß, was ſie fuͤr dieſes Leben zu wiſſen braucht, und traͤgt in ihrer Bruſt ein Herz, womit ſie die Welt hienieden dem Manne, welchen ſie ſich zum Gefaͤhrten waͤhlt, zum Him⸗ mel umſchafft. Nur zwei, zwei erbaͤrmliche Gluͤcksguͤter fehlen ihr, Geld und Herkunft. An den letztern Mißſtand indeſſen darf ich mich nicht ſtoßen, da wir ſelbſt von ehrlichem Buͤr⸗ gerblut abſtammen; und was das liebe Geld betrifft, ſo traͤgt mir meine Stelle als Kriegs⸗ rath ſo viel ein, daß ich mit meiner Frau leben kann, einfach und rechtlich, wie ein Staatsdie⸗ ner immer leben ſoll: alſo iſt mir nichts entge⸗ gen, als der Wille meines Vaters. Ihre Ein⸗ willigung, meine liebe, liebe Mutter, haͤtte ich — nicht wahr, die habe ich?— Das ſagt mir ja ſchon die Herzlichkeit, womit Sie mir mein Geheimniß aufgeſchloſſen.
„Du ſagteſt,“ fiel ihm die arme Mutter, 2


