Teil eines Werkes 
4. Th. (1819)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Bildniß ſeiner ſeligen Frau in das Cabinet eines Dritten zu verſchachern, doch etwas verlegen zwiſchen den Zaͤhnen, daß er fuͤr ſei⸗ ne Perſon das Portrait wohl miſſen koͤnne, weil er die Zuͤge deſſelben doch nimmer ver⸗ geſſen werde; nur, meinte er, wuͤrde Jenny den Handel nicht gern ſehen.

Wir geben vor, erwiederte ich eilig, und freute mich, daß er in meinen Antrag einging, weil ich nun doch wenigſtens auf eine Zeitlang das arme Maͤdchen von der Nothwendigkeit, um das liebe Brod arbeiten zu muͤſſen, erloͤß't ſah:wir geben vor, daß ich das Bild nur auf einige Wochen zu mir nehme, um es zu copiren; allmaͤhlich gewoͤhnt ſie ſich dann daran, es nicht auf ſeiner Stelle zu ſehen, und lernt es vergeſſen; was denken Sie dafuͤr zu fordern?

Jenny brachte jetzt den Kaffee.

Das Maͤdchen hatte, wie ich nachher er⸗ fuhr, am Mittag die aͤrmlichſte Koſt genoſ⸗ ſen; es hatte Wochenlang nichts als Brod