Teil eines Werkes 
4. Th. (1819)
Entstehung
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Ihre Frau, ſagte ich und ſah ihr Bild, aus dem ihre Seele lebendig zu mir ſprach, mit unverwandtem Blicke an, und freute mich, einen Weg in die Schonung gefunden zu haben:Ihre Frau ſoll ein gar liebes Weſen geweſen ſeyn; die ganze Gegend ſpricht noch mit Achtung von ihr.

Eine Schlange war ſie, erwiederte er ergrimmt, aber leiſe, daß es Jenny nicht hoͤ⸗ re, wenn ſie etwa herein kaͤme.Daruͤber ließe ſich viel ſprechen. Sie hat mieh betro⸗ gen, ungeheuer betrogen; aber ſie iſt todt. Baſta!

Wenn Ihnen das Bild feil iſt, ſo moͤchte ich ihm wohl eine Stelle in meinem Cabi⸗ net geben; Sie wiſſen, ich habe da eine ganze Sammlung huͤbſcher Maͤdchen⸗ und Frauenkoͤpfe, und als Kunſtwerk iſt es wahr⸗ lich von elaſſiſchem Werthe.

Er ſtutzte, laͤchelte uͤber meine Einfalt, das, was ich kaufen wollte, ſelbſt zu loben, und brummte uͤber den naͤrriſchen Caſus, das

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