Teil eines Werkes 
2. Th. (1818)
Entstehung
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3 13 Gluͤcks verzehrt mein Innerſtes, und ich muß laͤcheln und freundlich ausſehen, und darf nicht ſagen, daß ich krank, daß ich ſehr krank bin. Kein Arzt kann mir helfen, kein Gott!

Wenn ich Thereſen nur haſſen könnte, ſo haͤtte das Gift meiner Seele doch wenig⸗ ſtens eine Nahrung. Aber ſie iſt ſo gut, ſo himmliſch gut, daß ich ſie wider meinen Wil⸗ len lieben muß. Allen Uibeln ſetzt die Zeit

ein Ziel, dem meinigen nur Geduld.

Ich wollte ſterben. Ich ging dem Ge⸗ witter entgegen, ich flehte den Himmel an, daß er ſeine Blitze herabſchleudere und mich zermalme. Dicht neben mir fiel das Feuer aus den ſchwarzen Wolken nieder. O, waͤre ich doch noch einige Schritte vorwaͤrts ge⸗ gangen, ſo haͤtte meine Quaal geendet. Aber ich ſoll leben. Ich ſoll? wer zwingt mich? wo iſt der Arm, der ſich mir entgegenſtellt, wenn ich will?