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nen hat, die das Leben mit ihm theilt. Sie will meine Freundin ſeyn; ſie har um mei⸗ nen Umgang, um meine Liebe gebeten. Ei⸗ ne ſchwere, faſt unerfuͤllbare Bitte. Thereſe iſt ſchoͤn, ſie iſt liebenswuͤrdig; ſie kann beſ⸗ ſer ſeyn, als ich. Aber nein, mehr lieben kann ſie ihn nicht! Das Wort iſt heraus, und warum ſoll ich meinem armen Herzen, dem alles geraubt iſt, nicht die einzige Freu⸗ de goͤnnen, mich zum Vertrauten zu haben. Ja, ich liebte ihn; ich traͤumte mir ſchoͤne Hoffnungen, und ſie ſind auf ewig geſchwun⸗ den. Ich habe alles verloren. Jetzt iſt kein Erſatz fuͤr mich denkbar. Ich ſoll ſie lieben, Thereſen lieben, die ſich zwiſchen mich und ihn ſtellt. Eine Aufgabe, die fuͤr meine Kraͤfte zu ſtark iſt. Liebe laͤßt ſich nicht ge⸗ bieten, auch Freundſchaft nicht. Ich ſollte ſie haſſen, allein ſie kann ja nicht dafuͤr. Sie hatte fruͤhere Rechte auf ihn; ſie weiß es ja nicht, daß mein Herz im Stillen ver⸗ blutet. Ich will mich ſtark machen, ich will


