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Liebe
im Herzen wohnt, behaͤlt die Schoͤnheit der Natur ihre Rechte.“ Die Tante kam aus dem Seitengange und laͤchelte bedeutend uͤber die ſeltſame Gruppe. Ich mußte den gan⸗ zen Abend die Ausfaͤlle ihres Scherzes hoͤ⸗ ren, und ich hoͤrte ſie gern, denn ſie erinner⸗ ten mich an den Augenblick, welcher der ſuͤ⸗ ßeſte meines Lebens war. Meine einzige Be⸗ ſorgniß iſt, daß ich ſeiner Liebe nicht werth Er iſt beſſer, edler als ich; in ſeiner Seele iſt kein Flecken; in ſeiner Bruſt wohnt das tiefſte Gefuͤhl fuͤr Natur und Religion. Er kennt kein Falſch, ſein Herz iſt lauter, wie Kryſtall. Ich bin nicht ſo rein, ſo ma⸗ kellos. Der Hof hatte mich verdorben, aber ich will beſſer werden. wie er, und an ſeinem Herzen werde ich die Gluͤcklichſte ſeyn unter der Sonne.
Er hat mich getaͤuſcht! Er nicht! Ich habe mich getaͤuſcht! The⸗ teſe iſt die Gluͤckliche, die ſein Herz gewon⸗
Ich will werden,
Doch nein!
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