Teil eines Werkes 
2. Th. (1818)
Entstehung
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unausſprechlich wohl, von ihm nicht verkannt zu werden. Er verſicherte mich ſeiner Theil⸗

nahme; ſie erwaͤrmte mein Herz. Er zog

mich an ſich, ohne daß ich es wußte; aber

ich ſtraͤubte mich nicht. Seine Sanftheit,

ſeine ſtrenge Sittlichkeit, doch, hat mich

nicht ſein angenehmes Aeußere, ſeine ſchoͤne

Figur beſtochen, ihm unwillkuͤhrlich eine Lob⸗ rede zu halten?

Der Graf war wieder da! Heute froͤh⸗ licher, unbefangener, herzlicher. Sein Blick weilte mit Wohlgefallen auf mir. Ich las in ſeinem Auge etwas, das mich aufregte, das mir das Blut in die Wangen jagte und das Herz hoͤher hob. In ſeinem Betragen lag eine feine Auszeichnung, ein Entgegen⸗ kommen, das mich von jedem andern Manne in Verlegenheit geſetzt haben wuͤrde: bei ihm nicht. Er ſchloß mein Innerſtes ſich auf. Er ſprach uͤber tauſend Dinge, und wußte jedem ein Intereſſe zu geben. Er ergriff