Teil eines Werkes 
1. Th. (1818)
Entstehung
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nen nennen gehoͤrt, und ſoll an Sie geſchrie⸗ ben haben!

Ich habe Ihre lieben Zeilen noch in meinen Haͤnden, fiel der Betroffene ein, und kaide aus einem von Roſenoͤl durchduf⸗ teten Taſchenbuch, das beſagte Billet hervon.

hn Blatt iſt nicht von meiner Hand, rief die Halbmondſchoͤne, und laͤchelte ihm Hohn.Wollen Sie ſich uͤberzeugen, ſo le⸗ ſen Sie hier den Brief, den ich eben an Herrn Duport anfing, als ich durch Ihren aͤußerſt ſonderbaren Beſuch geſtoͤrt wurde.

Sie zeigte ihm den Brief. Dieſer war zwar franzoͤſiſch und das Billet deutſch ge⸗ ſchrieben, allein deſſen ungeachtet waren das zwei ganz verſchiedene Haͤnde. Die Schrei⸗ bemeiſter der ganzen Welt haͤtten, bei einer gerichtlichen Comparatio literarum, eidlich erhaͤrten muͤſſen, daß dieſen Brief und dieſes Billet nun und nimmermehr eine und dieſelbe Hand geſchrieben habe.

Die ſelbſt im Zuͤrnen liebenswuͤrdige