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Blandini beſchaͤmte den Uiberfuͤhrten durch 8 ein lautes, ihn tief demuͤthigendes Gelaͤchter;
b als ſie aber in das Billet naͤher blickte, und ei
. ihren Namen darunter fand, ward ſie ernſter;
ſie las weiter, aber ſie warf bald das verma⸗ ſt ledeite Blatt weit von ſich weg, denn ſie el fand da etwas von einem Unterpfande, das n
ſie an einen himmliſchen Morgen erinnere. Sie hatte gar nicht das Herz weiter zu fragen, was das allerliebſte Unterpfand— ſey; ſie rief laut:„das iſt abſcheulich, das h iſt abſcheulic Man hat meinen Namen 1 gemißbraucht, ſchaͤndlich gemißbraucht. Sie ſind betrogen. Ich bin gemißhandelt. Mein n
6 Herr, haben Sie nur einen Funken Gefuͤhl p
fuͤr das Heiligthum der Ehre eines unbe⸗
V ſcholtenen Maͤdchens; ſo glauben Sie, glau⸗ ie
4 ben Sie! ich habe jetzt, in dieſem entſetzliz 5 chen Augenblicke, weiter keine Beweiſe, daß d
ich die nicht bin, die dieſes Blatt geſchrieben hat, daß ich von dieſem Blatte keine Silbe weiß. Erzaͤhlen Sie mir, ich beſchwoͤre Sie


