Teil eines Werkes 
1. Th. (1818)
Entstehung
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Beiden that es wohl, von der Verſtorbe⸗ nen reden zu koͤnnen; Caͤciliens letzte Stunde war der Gegenſtand ihrer Unterhaltung.

Caͤcilie war mit dem vollen Bewußtſeyn ihres nahen Todes, hinuͤbergeſchlummert; ſie hatte ſich vor dem Einſcharren in die Erde gefuͤrchtet, und die Mutter gebeten, ſie nicht auf den Kirchhof begraben zu laſſen, weil es möglich ſei, lebendig begraben zu werden, und dann keine Rettung denkbar ſei. Unter dem Raubſchloſſe war ein tiefer, halb ver⸗ fallener Keller; dieſen, bat ſie die Mutter, zur Gruft einrichten zu laſſen; dort habe der Tod ihr keine Schrecken, denn ſie ſei da immer unter den Lebendigen. Die ungluͤck⸗

liche Mutter hatte die letzte Bitte ihres ſter⸗ benden Kindes erfuͤllt. Sie und Julie gin⸗ gen jetzt mit mir zur ſtillen Ruheſtaͤtte der Verklaͤrten.

Die Ruine lag einige tauſend Schritte vom Hauſe entfernt, auf einem kurz abge⸗ ſtumpften Felſen.