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nen, um ihren Schmerz zu theilen, und f ihren Kummer, wo moͤglich, zu zerſtreuen.
r Um ihr, gleich bei der erſten Begruͤßung, d ein Merkzeichen meines herzlichen Antheils§ zu geben, kaufte ich mir einen Streifen u ſchwarzen Kreppflor, und umwand damit den 2 linken Ermel meiner Uniform. 2 Es war Mittag, als ich aus dem Staͤdt⸗ chen abfuhr. Die Sonne kach brennend mir 2 uͤber dem Scheitel; ein heißer Suͤdwind weh⸗ g te uͤber die Kornfelder, und dunkle Gewitter⸗ ſ Wolken lagerten ſich um die nakten Waͤnde 1 des rieſenhaſten Gebirges. 1 In wenigen Stunden erreichte ich die 1 Graͤnzen von dem Gute meiner Tante; die 4 alte verfallene Ruine, die auf dem ſtattlichen 1 Berge uͤber dem Wohnhauſe thronte, und unter dem Namen des Raubſchloſſes in der 4 8 ganzen Gegend bekannt iſt, hatte ich ſchon 4 fruͤher entdeckt. Ich begruͤßte im Vorbei⸗. fahren alle die ſtillen Plaͤtzchen der Runde,
die ich als Knabe ſo oft beſucht hatte, mit


