Pfarrer freute ſich im Stillen, daß der Frei⸗ geiſt muͤrbe gemacht worden war, und ging
Der Major war ſo tief ergriffen, daß er der lang verhaltenen Thraͤnen nicht mehr Herr werden konnte; ſie rannen ihm ſtill uͤber Wange und Bart.
„Verzeihung, lieber Major,“ begann der Oberſte ſanft, und reichte ihm theilneh⸗ mend die Hand.„Verzeihung, daß ich in Ihnen eine ſo wehe Erinnerung geweckt habe, ich weiß,— Wulfeneck war Ihr treuſter Freund.“
„O, ich danke Ihnen vielmehr dafuͤr! ich koͤnnte auf mich boͤſe ſeyn, daß ich von
8 ſelbſt nicht den Todestag meines Wulfeneck feierte, daß Sie mich erſt daran erinnern
zur Stube hinaus.
mußten.— Mein guter Wulfeneck!— ach er hat auch nicht Wort gehalten!“ „Wig nicht Wort gehalten?“
„Wir lagen am 15., den Abend vor
Eroͤffnung der ungeheuern Schlacht im Bi⸗


