Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1820)
Entstehung
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dem Ewigen, vor dem mein Herz offen liegt, ich bin unſchuldig. Aber ich bin Deiner nicht mehr werth. Ach, Eduard, tauſendmal habe ich um den Tod gebeten, damit nur Du mich auf dieſer Erde nicht wiederſehen follteſt. Gott hat dieſe Bitte mir nicht gewaͤhrt. Strafe mich nicht mit deinem Blicke, er brennt wie ein gluͤhender Dolch mir bis in das Innerſte meiner Seele. Vergiß mich, Eduard, ich werde nicht lange mehr leben. Laß mich aus Deinen Armen! Ein reineres Maͤdchen ver⸗ dient Deine Liebe, Eduard wimmerte ſte, von tiefem Schmerze uͤberwaͤltigt.Lebe ewig wohl! Haſt Du ein Gefuͤhl fuͤr Rache in Dei⸗ nem Herzen, und der Verbrecher, der die Bluͤthe der Unſchuld brach, die ich Dir be⸗

wahrte, begegnet Dir auf dem Wege Deines

Lebens, ſo

Da ſtuͤrzte Leß in ihre Arme, und rief mit Verwirrung und Schaam:Johanna, der Verbrecher war ich!

Kein Sterblicher vermag das Staunen, den