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Schreck, die Freude, den ſchmollenden Zorn, das jungfraͤuliche Erroͤthen zu malen, das jetzt alles Johannas allmaͤhlich ſich verklaͤrendes Geſichtchen verkuͤndete. Sie ſtarrte den Mann ihrer Liebe an, ſie uͤberfaͤrbte ſich mit gluͤhendem Purpur, ſie laͤchelte ihm halbe Ver⸗
zeihung, die Thraͤnen ſuͤßer Liebe ſchoſſen ihr
in die Augen, ſie ſchlang beide Arme um ſei⸗ nen Nacken, und lispelte ihm leiſe entgegen: „Du, Eduard? Du Eduard? ja wahrhaftig, Du biſt es geweſen. Ich hatte Dich, nur Dich geſehen. Ich hatte mit Dir geſprochen. Ich haͤtte einen Eid darauf ſchwoͤren wollen; aber da das ganze Haus den Unertraͤglichen nannte— ach Gott, Eduard, alſo Du, Du?“— Sie druͤckte ſich mit ſieudig Schaam an ſeine Bruſt. 2—
Eduard kuͤßte in ſeligem geuer der erſche⸗ ten Minute, Johanna's ſchwellenden Buſen, den ſanft gewoͤlbten Schooß.— Ich ver⸗ ſchwand aus der Laube, ich waͤre erſtickt, wenn ich noch eine Secunde geblieben waͤre, ſo


