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netwillen ſchlug das treue Maͤdchen meine Hand aus. Aber ſein Kummer, ſeine Ver⸗ zweiflung zerriſſen meinen Haß.
Wir trugen Johanna in die nahe Flieder⸗ laube. Ein leichter Zugwind beſtrich jetzt die feuchte Stirne, den kalten Buſen der Ver⸗ blaßten; ich wollte Huͤlfe im Hauſe holen, aber in dieſem Augenblick ſchlug Johanna die Au⸗ gen auf. Laut weinend vor Freude ſank Leß vor ihr nieder, und rief:„Sie lebt. Meine Johanna lebt!“
Johanna ſtand ſprachlos vor ihm, von ihm in den Knien umfaßt. Sie legte ihre zit⸗ ternde Hand auf ſeine gluͤhende Stirne, ſeufzte tief aus der Bruſt heraus und rief ſchluchzend:
„Gott! auch das noch!— Eduard, mein einzſg geliebter Eduard! geh, fliehe vor mir. Sieh mich nicht an! Dein ſanfter Blick ſchleu⸗ dert mich in den Abgrund meiner Schande.“
„Johanna, ich weiß alles! Du biſt un⸗
ſchuldig!“ „Das heißt Dich Gott ſprechen. Ja, bei
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