willig.„Ich war eine Thoͤrinn,“ ſagte ſie laͤchelnd,„daß ich Ihnen neulich den Kuß ver⸗ ſagte. Nicht war, es war keine Verachtung, daß Sie ihn von mir forderten?“—„Jo⸗ hanna, Johanna!“ rief ich, von dem blen⸗ denden Liebreiz des goͤttlichen Maͤdchens ge⸗ feſſelt, und ſchlang beide Arme um die Wun⸗ derliebliche—„Sie verachten? ich, einzige Johanna, ich denke nur Sie, ich traͤume wa⸗ chend und ſchlafend von Ihnen, ich konnte nicht laͤnger bleiben, ich mußte heute ſchon heraus.“—„Das iſt recht huͤbſch von Ih⸗ nen,“ entgegnete ſie mit unnennbarer Gutmuͤ⸗ thigkeit:„ich fuͤrchtete daß Sie boͤſe waͤren, und doch war mir immer, als koͤnnten, als duͤrften Sie es nicht ſeyn, ich erwartete Sie darum taͤglich; heute— es war mir baͤnglich,
ich hatte heute ſo ein freudiges, ſo ein behag⸗
liches Gefuͤhl, ich kann es nicht nennen. Es iſt mir heute ſo feſtlich! heute war ich gewiß, daß Sie kommen wuͤrden. Ich danke Ihnen, daß Sie es gethan haben, Sie haben mir
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