Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1820)
Entstehung
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llte

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mein werden, und darum ſprang ich uͤber die Vorurtheile der Welt weg; ich hoͤrte nicht die haͤmiſchen Bemerkungen, mit denen mich das liebe Publikum zum Hochzeitstage anbinden wuͤrde.

Um allem dem auszubeugen, beſchloß ich, die Verbindung zu beſchleunigen, und man kannte Johanna und thre Geſchichte ja in mei⸗ nem Orte nicht, die Suͤnde des Gardiſten auf mich zu nehmen.

Jetzt litt es mich nicht laͤnger zu Hauſe. Ich konnte den Sonntag nicht erwarten. Ich jagte nach dem ſtillen Poſthauſe zu. Die milde Luft des Fruͤhlings war mir voraus geeilt, und hatte Johanna's Wange geroͤthet und in ihr verſunkenes Herz Waͤrme und Leben gehaucht. Sie ſtand in der Gartenthuͤr unter der bluͤhen⸗ den Fliederlaube; ſie winkte mir freundlich, als ſie mich die Straße herauf gallopirt kom⸗ men ſah. Ich warf mich vom ſchaͤumenden Pferde, ich eilte auf ſie zu, und zog ihre Hand an meine Lippen. Sie kuͤßte mich frei⸗

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