t1 niemand ſieht; denn wen ich ſehe, den muß e ich ja betruͤgen. Ich habe nie gelogen, und . nun ſoll ich jeden, der mir in das Geſicht 3 V ſieht—— 2„Laß das,“ fiel ihr Luiſe troͤſtend ein. 2„Jetzt ordne Deine Sachen; morgen Abend 4 bin ich bei Dir, um Dich abzuholen.“ 1 Von jetzt an ward ich naͤher in dieſe un⸗ 4 gluͤckliche Begebenheit verflochten. Ich erhielt 6 von Luiſen einen reitenden Expreſſen, mit dem 6 Erſuchen, augenblicklich zu kommen, mich aber 2 nicht weiter in der Stadt ſehen zu laſſen, ſon⸗ 3 V dern geraden Weges, und ohne alles Aufſe⸗ 3 hen, bei ihr mich einzufinden, um ihr ein klei⸗ 3 nes gutes Werk vollfuͤhren zu helfen.„Es gilt“ endete ſie ihre fluͤchtigen Zeilen,„es gilt 3 V unſrer Johanna Klaren; mehr brauche ich nicht zu ſagen, um Ihre Bereitwilligkeit ge⸗ wiß in augenblickliche Thaͤtigkeit zu ſetzen. Um acht Uhr morgen Abend erwarte ich Sie be⸗ ſtimmt.“
Ich durchflog die beiden erſten Poſtſtatio⸗
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