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und dann geh weit von mir weg; ich will den ſegnen, den ich betrog— und mich und die Frucht des Betruͤgers will ich verderben.“ Luiſe war von der Ruhe, mit der Johanna dies ſagte, tief erſchuͤttert.„Nein, nein, ar⸗
mes, ungluͤckliches Maͤdchen, ſagte ſie und um⸗
ſchlang mit Liebe die Verzweifelnde; wenn al⸗
les Dich verlaͤßt, ſo will ich Dein ſeyn. Um
Gotteswillen bleib deiner maͤchtig. Wir ha⸗ ben vier und zwanzig Stunden Zeit, nur dieſe hHalte ruhig aus. Dann gehoͤrſt du mir.“ Sie kuͤßte, ſie ſchmeichelte, ſie liebkoſete mit un⸗ nennbarer Zartheit die Verſtoßene, ſie erweich⸗ te endlich das in ſich verlorne Maͤdchen. Jo⸗ hanna fand nach vielen Wochen die erſten Thraͤnen wieder.„O, ſo habe ich eine Seele auf dem Erdenrunde, die mein iſt,“ ſagte ſie leiſe, und flog mit dem Blick in die Wolken. „Luiſe, ich will Dein ſeyn, aber verbirg mich vor mir ſelber. Weit weg von hier, wo ich fremd und ungekannt bin, wo niemand meine Schande, mein Verbrechen weiß, wo mich
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