Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1819)
Entstehung
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r ziehen laſſen; wer ſollte dann, meinte er, die 1 Laſt der Einquartierung, die auf dem Logis 4 lag, tragen? Alle Freunde, alle Bekannten waren fortgezogen. Sie war untroͤſtlich. Der 1 Aſſeſſor allein hielt treu bei ihr aus.

1 Er zog jetzt foͤrmlich in ihr Logis und 3 machte den Wirth. Allein Geld brachte er

nicht mit, denn er hatte keins. Sein einziger Neichthum war ſeine Violine; auf dieſer war er Meiſter. Iulie veraͤußerte allmaͤhlig die ganze kleine Verlaſſenſchaft ihres Vaters, um den Hausſtand und die Einguartieruſgskoſten zu beſtreiten. Anfaͤnglich wohnte und ſchlief

der Aſſeſſor in einem beſondern Zimmer. Als

— aber ein Hauptmann ihnen in das Quart er b gelegt wurde, der durchaus auf mehrere Zim⸗ mer beſtand, mußte der Aſſeſſor das ſeinige 1 raͤumen, und es blieb ihnen nichts uͤbrig, als

zuſammen in Einer Stube zu wohnen.