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Barbara und betete, die Haͤnde zum naͤchtlichen Himmel gehoben. Im Geſichte der Knieenden lag der Jammer einer ganzen Welt. Je laͤn⸗ ger man die Zuͤge der ſtillen Dulderin betrach⸗ tete, je mehr ſah man, daß ihr andaͤchtiges Flehen ihre tiefen Leiden linderte. Wehmuͤ⸗ thiges Entzuͤcken ſprach das fromme Auge. Die Thraͤne des Kummers entrann der naß geweinten Wange, und leiſe Hoffnung, daß der Gekreuzigte ihr andaͤchtiges Gebet gehoͤrt, ſchwebte auf den bebenden Lippen.
Auch mir ward es leichter um die beengte Bruſt. Ich hatte mich wieder geſammelt. Neu ermuthiget ſtand ich auf, um das raͤthſel⸗ hafte Licht, das jenes koͤſtliche Altarbild von unten herauf, magiſch beleuchtete, nun naͤher zu unterſuchen..
Eine kleine Blechlampe, ſparſam mit Oel getraͤnkt, ſtand auf dem Altartiſche.
Wer dieſe verdaͤchtige Lampe hierher geſetzt, blieb mir noch dunkel. Sie flackerte, als ob ſie eben verloͤſchen wollte. Jetzt dankte ich


