Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1819)
Entstehung
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daneben. Rechts war die Sakriſtey. Die Thuͤre der letztern ſtand offen. Mathilde, das ungluͤckliche ſiebenzehnjaͤhrige Grafenkind, an einem Nervenſieber ſchnell geſtorben, lag, im ſilbergeſtickten weißen Todtenkleide, ohne Kopf, auf dem Tiſche.

Die Haare ſtanden mir zu Berge. Ein eiskalter Schauder fieberte mir durch alle Glieder. Die Zaͤhne zitterten unwillkuͤhrlich im Munde, ich fror, daß ich kaum athmen konnte.

Es grauſ'te ſich in mir, weiter zu gehen. Aber vor die Sakriſtey⸗Thuͤre wieder vorbei, konnte ich unmoͤglich. Ich wollte den Kuͤſter rufen, allein ich hatte keinen Laut in der Keh⸗ le. Funfzehn Schritte noch hatte ich bis zum Altar. Dort wollte ich ruhen. Alle Kraft war von mir geſchwunden.

Ich warf mich auf die unterſte Stufe des Altars. Das Bild des Erloͤſers am Kreuze, im großen Altarblatte, goß wieder Ruhe in mein Herz. Zu ſeinen Fuͤßen lag die heilige