Als Burdachs in die Stadt zuruͤckfuhren, frug die Raͤthin ihren Mann, wo er geweſen ſey.„In Geſellſchaft“ antwortete der Rath etwas verlegen. Auch Madame van der Huy⸗ ſen hatte ſie gefragt, wo die Maͤnner hinge⸗ gangen waͤren; und auch dieſe hatte geantwor⸗ tet,„in Geſellſchaft“ und dabei die Augen nie⸗ dergeſchlagen. Sie ward aͤngſtlich, weil ihr offener Mann ſonſt keinen Schritt ohne ihr Wiſſen that, und ihr von jedem Zirkel, in dem er ſonſt geweſen war, ein langes und breites erzaͤhlte, und jetzt ſpielte er auf einmal den Heimlichen. Doch ſchwieg ſie, weil ſie merkte, daß er das Geſpraͤch von der geſtrigen Abend⸗
geſellſchaft abſichtlich abbrach.
Den folgenden Morgen ging Burdach fruͤh⸗ zeitig aus, und kam Mittags mit der erfreu⸗ lichen Nachricht wieder, daß er ein beſſeres Logis am Markte gemiethet habe: Es ſey alles zum Einziehen ſchon bereit. Er brachte gleich Traͤger mit, um die wenigen Habſeligkeiten in das neue Logis zu ſchaffen.
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