Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1819)
Entstehung
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Die Raͤthin war uͤber den Wechſel der Dinge erſtaunt. Die Gegenwart der Traͤger hinderte ſie, mit ihrem Manne zu ſprechen. Sie folgte und trat in ein allerliebſtes, ſehr bequemes Logis. Zwei Zimmer waren ganz neu meublirt. Die ſchnelle Verwandlung ihrer Lage machte ihr die Wohnung zum Feenpalaſt. Die alte Lohnfrau, die fuͤr ein geringes Wo⸗ chenlohn nur taͤglich einmal gekommen war, um die groͤbern haͤuslichen Verrichtungen zu beſorgen, war abgedankt; eine Koͤchin und ein Stubenmaͤdchen, die Burdach gemiethet hatte, meldeten ſich bei der Raͤthin, um ihre Dienſte anzutreten. Die Raͤthin bat ihren Mann um Aufſchluß. Er antwortete laͤchelnd:van der Huyſen ward mein Engel. Er hat mich heute wieder zu ſich gebeten, ich werde bald wieder zuruͤckkommen. Er kam erſt nach 12 Uhr des Nachts zu Hau⸗ ſe; ſo vergnuͤgt als dieſen Abend, hatte die Raͤthin ihren Mann faſt nie geſehen. Den folgenden Morgen beſorgte der Nath