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Ich hatte Hoffnung zur Beſſerung, allein der Arzt benahm ſie mir im Geheimen gaͤnz⸗
lich. Den folgenden Tag hatte er ſchon
Riemchen mit Schnallen an den Haͤnden. Man hatte ihn anbinden muͤſſen, weil er ge⸗
raßt hatte. Er kannte mich nicht mehr.
Er lachte oft laut auf, ſcherzte mit ſeinem Warter, und bat mich und eine ſehr hohe Perſon der Reſidenz, die er nie geſehen hat⸗ te, mit dem Waͤrter, auf morgen zu einem Diner zu ſich. Der Waͤrter, ein vernuͤnftiger ſtiller Mann, ſagte mir auf ruſſiſch heimlich: „Der wird's nicht lange machen.!“.
Das Herz war mir gebrochen. Ich konnte nicht lange weilen..
Ich ſprach dieſen Mittag zwei Bekann⸗ te; zwei junge Deutſche, die hierher berufen waren, um das Innere des ruſſiſchen Reichs zu bereiſen. Beide kannten meinen armen Freund noch von Jeng her, wo ſie mit ihm ſtudirt hatten. Wir fuhren zuſammen den naͤchſten Morgen in das Buͤrgerhoſpital.
Der Gluͤckliche hatte ausgerungen.— Meine Begleiter wuͤnſchten ihn zu ſehen. Man wieß uns in die Todtenkammer. Da
ſtanden mehrere blecherne verdeckte Kaſten.
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