1 G
— 173—
ich von dem Kranken wußte. An dem Ver⸗ ſchlucken des pulverifirten Glaſes zweifelte er⸗ wenigſtens konnte es nicht in dem Maaße, als der Patient erzaͤhlt hatte, genommen worden ſeyn. Er unterſuchte den Kranken⸗ zuſtand genau, fand den vom fruͤher herbei⸗ geholt geweſenen Chirurgen angelegten Ver⸗ band der Kopf⸗ und Bruſtwunde gut, und verordnete, daß der Fremde auf den Irren⸗ Fluͤgel gebracht werden ſolle. So hieß der Theil des Gebaͤndes, der zur Aufnahme der Geiſteszerruͤtteten beſtimmt war.
Hier erhielt mein armer Freund ein ei⸗ genes geraͤumiges Zimmer, und einen eigenen
Waͤrter. Er hatte wieder volle Gegenwark
des Geiſtes. Er dankte mir fuͤr meine Vor⸗ ſorge, wußte aber natuͤrlich nicht, daß er im Irrenflaͤgel einer oͤffentlichen Anſtalt wohne. Ich ſtellte ihm den Arzt als meinen alten Freund vor, der die Gefaͤlligkeit gehabt ha⸗ be, ihm in ſeinem Hauſe Wartung und Pfle⸗ ge zu bieten.


