doch fuͤr inn lrei⸗
Du geh ruhe
einen veiſe
Ab⸗ luch⸗
eiche Naͤn⸗ blos ddas luͤck, ard;
chen, aͤrm⸗ te ſie Hoh⸗ Bruſt n die
Sam⸗ raͤfte
e des Gluth
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(die Hand auf die Stirne legend) Kuͤhlung finden.(ſinkt auf einen Stuhl nieder) Ach, mir iſt ſo krank und wehe— 3
Fr. v. Lemann. Gott, ich will nach einem Arzt—
Molwitz. Laß die Stuͤmper!— Dieſen Schmerz heilt Keiner.
Fr. v. Lemann(ſehr weich). Wo ſchmerzt es denn ſo?
Molwitz. Hier— ach hier(auf das Herz zeigend) es iſt unheilbar.—
Fr. v. Lemann. Sollte denn gar keine Huͤlfe?
Molwitz(in halber Verzückung mit tiefer Empfin⸗ dung, ſteht auf). Siehſt Du den Engel, deſſen Ant⸗ litz mir in der Glorie ſeines himmliſchen Liebrei⸗ zes entgegen leuchtet? Der, nur der kann mich ret⸗ ten, von ihm ein freundlicher Liebesblick in das kalte Dunkel meiner Seele, und es wird Licht um mich, und ich fühle, daß ich geſunde! Siehſt Du den Him⸗ mel ſich öffnen— ſie kommt— ſie breitet ihre Ar⸗ me— ſie umfaͤngt mich— ſie liſpelt mir das Lo⸗ ſungswort der gluͤcklichen Sterblichen zu— Glaube, Hoffnung, Liebe— und der laͤchelnde Purpurmund druͤckt als Siegel der ſeligen Weihe, den erſten Kuß auf meine Lippen!
Fr. v. Lemann(hat durch Pantomime zu verſtehen gegeben, daß, wenn das Mittel anſchlüge, ſie ſich wohl allenfalls zu der Kur entſchließen könnte, vor ſich, mit dem Tone frominen Wunſches). Wenn das huͤlfe— Cſieht ſich um, ob ſie nicht behorcht werde) Sie kommt— ſie breitet ihre Arme—(eeiſer, nachdem ſte ſich noch ein⸗ mal umgeſehen) ſie umfaͤngt ihn— und nennt ihm das Loſungswort der Gluͤcklichen hienieden, Gaut und herzlich betonend) Glaube, Hoffnung, Liebe.


